Sprache

Sprachförderung in Alltagssituationen ist keine Zusatzaufgabe.
Sie erfordert vielmehr einen bewussten und gezielten Umgang mit Kommunikation in der täglichen Praxis.

Die Lust und die Freude an der Kommunikation sollten im Vordergrund stehen. Einen besonderen Stellenwert nehmen Gespräche mit Kindern ein (Freispiel, Stammgruppe, beim Essen usw.). Kinder haben ein großes Bedürfnis, sich mitzuteilen. In Gesprächen kann die Erzieherin Emotionen aufgreifen und darüber sprechen. Das hilft den Kindern, ihre Gefühle in Worte zu fassen.
Gespräche erhöhen die Sprachkompetenzen der Kinder und unterstützen sie bei der Entwicklung einer Gesprächskultur und bieten die Möglichkeit zur verbalen Konfliktverarbeitung. Zugleich schafft es die Grundlage für die in unserem Haus auf vielfältige Weise praktizierten Ansätze zur Partizipation (Mitbestimmung).

Eine differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit stellt die beste Voraussetzung für den Erwerb der Sprache dar. Je mehr ein Kind seine Umwelt mit allen Sinnen entdecken kann, desto besser kann es sich auch begrifflich einordnen und sprachlich über sie verfügen.

Musikalische und sprachliche Entwicklung liegen nah beieinander. Die grundlegende Entwicklung der Stimme und ihre körperlichen Voraussetzungen (wie Atmung und Sprechwerkzeuge) ist für Sprache und Musik gleich bedeutsam und basiert auf den gleichen Entwicklungsprozessen.
Die Bildung von Wörtern stellt sich als kreativer Prozess dar, indem sich die Kinder spielerisch mit rhythmisch-musikalischen Elementen auseinandersetzen. Musik hat eine eigene Sprache und ist ein Mittel zur Kommunikation.

Bei uns in der Einrichtung werden aber auch andere Projekte mit angeboten, die auch im Bereich der Sprache mit einfließen. Darunter fallen auch die Nabu-Gruppe, die Theater-AG oder die Hausbesprechungen. Jedes dieser Projekte trägt täglich dazu bei, dass unsere Kinder im Haus aktiv und mit voller Begeisterung sprechen. So lernen sie,  sich und ihre Bedürfnisse mitzuteilen.